Jugendflamme

                                                        

Jugendflamme??? Was ist das, das wollen wir nicht… Das waren die ersten Aussagen unserer Jugendlichen, als wir Ihnen freudestrahlend mitteilten, dass es jetzt neben der Leistungespange nach weitere Abzeichen gab, die sie sich erkämpfen konnten.

Wir gaben aber nicht auf, viele Dienstabende füllten wir mit dem vorbereiten auf die Jugendflamme. Unser Ziel war klar definiert: „Wir wollten das unsere Jugendfeuerwehr die Jugendflamme bekam“. Bei unseren Jugendlichen stießen wir mit dieser Einstellung nicht immer auf Gegenliebe. Manchmal standen sie kurz vor der Meuterei, aber wir hielten durch. Am 26. März 2004 war es dann endlich soweit. Die Abnahme sollte von folgenden Personen durchgeführt werden:Stadtjugendwart Lothar Müller, Ortsbrandmeister von Vardeilsen Wilfried Kappey und stellv. Ortsbrandmeister von Holtensen Holger Prinz. Zur „Bestechung“ hatten wir schon mal für Kaffe und Kuchen gesorgt. Unsere Jugendlichen liefen bleich und vor sich hin betend im Gerätehaus umher und hofften, dass es ein Erdbeben oder einen Großbrand gab (beides sehr unwahrscheinlich für Holtensen). Die Abnahme erfolgte in Einzelprüfungen.  Die Prüfung setzte sich aus folgenden Themenbereichen zusammen:

·        Knoten und Stiche

·        Schläuche

·        Notruf

·        Verteiler

·        Handhabung des Strahlrohres

·        Hydrantenschilder lesen und erklären

·        Praktischer Teil

Im praktischen Teil hatten wir Holzkisten für unser Zeltzubehör, ein Labyrinth und Schilder für unsere Zelte gebaut.

Um 19.00 Uhr war es endlich geschafft. Alle 15 Jugendlichen hatten die Abnahme bestanden. HUUURRRAAA!!!!!!!!!!!

Das Prüfungskommitee gratulierte den Absolventen und uns zu der hervoragenden Leistung.

Nächstes Jahr nehmen wir die Stufe 2 in Angriff.

Nochmals Herzlichen Glückwunsch!!!!!!

Wir sind stolz auf Euch und ein bißchen auch auf uns.

Überreicht wird die Jugendflamme an alle Teilnehmer bei der Jahreshauptversammlung durch den Stadtjugendwart.

Herzlicher Dank gilt allen Helfern, die an diesem Tag die Jugendlichen während der Wartezeit und danach betreut haben.